Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine begann bereits im Februar 2014, als regionaler Konflikt. Dieser spielte sich zunächst auf der ukrainischen Halbinsel Krim ab. Die Gründe dafür waren unter anderem die historischen und kulturellen Verbindungen der Krim zu Russland. Diese hängen damit zusammen, dass die russisch-orthodoxe Kirche dort eine große Bedeutung hat, weil dort 988 angeblich der Großfürst Wladimir, der Gründer dieser Kirche, getauft wurde.
Ein weiterer, von Russland genannter Grund, war die Behauptung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Ukraine werde von einer neonazistischen Regierung geführt. Diese habe in der Region Donbas, die an der Grenze zwischen der Ukraine und Russland liegt, einen Völkermord an der russischsprachigen Minderheit begangen. Putin erklärte, Russlands Ziel sei es, die Ukraine zu „demilitarisieren“ und „entnazifizieren“.
Im Jahr 2015 wurde das Minsker Abkommen beschlossen. Dabei handelte es sich um ein Friedensabkommen, das einen Waffenstillstand sowie den Abzug schwerer Waffen vorsah. Es wurde von Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine unterzeichnet. Das Abkommen scheiterte jedoch unter anderem daran, dass Russland sich nicht als Kriegspartei betrachtete. Später erklärte der russische Präsident das Abkommen für gescheitert.
Vom 4. bis zum 20. Februar 2022 fanden die Olympischen Winterspiele in Peking statt, an deren Eröffnungsfeier Putin teilnahm. Der chinesische Präsident, der von Putins Vorhaben wusste, bat ihn, den Krieg nicht vor dem Ende der Spiele zu beginnen. Am 23. Februar 2022 erkannte Russland die separatistischen Gebiete im Osten der Ukraine offiziell an. Nur einen Tag später begann Russland den großflächigen Angriff auf die Ukraine. Daraufhin rief der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj den Kriegszustand aus.
Dieser Konflikt ist einer der ersten Kriege, in denen beide Seiten in großem Umfang Drohnen einsetzen. Bereits wenige Tage später, am 2. März 2022, nahm Russland die Stadt Cherson ein.
Am 6. Juni 2023 wurde der Kachowka-Staudamm im Südosten der Ukraine zerstört. Dadurch wurden große Landstriche überflutet. Dort, wo sich zuvor ein riesiger Staudamm befand, der größer war als Berlin, Hamburg und Bremen zusammen, wachsen heute Schilf, Bäume, Gräser und zahlreiche andere Pflanzen.
Der Krieg dauert weiterhin an. Erst vor einigen Wochen, am 19. Januar, wurde die Ukraine mit über 300 Drohnen angegriffen. Seitdem leben mehr als 330.000 Menschen ohne Strom – bei zweistelligen Minusgraden.
Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Russischer_Überfall_auf_die_Ukraine_seit_2022 (Stand: 18.11.2025)
https://www.welt.de/politik/deutschland/article68e3505dc9fcb483178b8c91/angela-merkel-hinterfragt-rolle-polens-im-ukraine-krieg-dann-begannen-putins-aggressionen.html (Stand: 18.11.2025)
https://www.lpb-bw.de/ukrainekonflikt (Stand: 18.11.2025)
https://www.lpb-bw.de/chronik-ukrainekonflikt (Stand: 25.11.2025)
https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/ukraine-krieg-zeitraffer/index.html (Stand: 09.12.2025)
https://war.ukraine.ua/de/wie-lange-dauert-tatsaechlich-die-russische-aggression-gegen-die-ukraine/#year-2022 (Stand: 16.12.2025)
https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine-analysen/nr-316/562973/analyse-das-minsk-abkommen-von-2015-zehn-lehren-fuer-2025/#skip-nav-target (Stand: 13.01.2026)
https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-russland-luftabwehr-selenskyj-kiew-strom-wasser-ausfall-100.html (Stand: 20.01. 2026)
Bildquelle: https://www.ccnull.de/foto/zerstoerte-stadtlandschaft-in-der-ukraine-krieg-und-zerstoerung/1108417

